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Der Sportunterricht an unserer Schule wird unter psychomotorischen Gesichtspunkten durchgeführt.
Die Psychomotorik versteht die Bewegung des Menschenals Ausdruck einer Wechselbeziehung zwischen Sinnesempfindung, Denken, Fühlen und Handeln. Störungen der Psychomotorik sind Störungen im Bereich dieser Wechselbeziehung en. Sie können sich als Wahrnehmungs-, Bewegungs- sowie Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Der Sportunterricht, der nach psychomotorischen Gesichtspunkten aufgebaut ist, setzt sich zum Ziel, die Bewegungs-, Wahrnehmungs-, Kontakt- und Handlungsfähigkeit den Möglichkeiten des Kindess entsprechend zu fördern. Er orientiert sich an den Entwicklungsthemen der Kinder, ihren Stärken und auch ihren psychomotorischen Schwierigkeiten. Er unterstützt das Kind in seiner Persönlichkeitsentwicklung, vermindert den Leidensdruck und erleichtert ihm den Umgang mit seinen Schwierigkeiten; seien diese nun im motorischen Bereich (Grob-, Fein- oder Grafomotorik) oder im Verhaltensbereich.
Körper, Bewegung und Spiel sind zentrale Elemente des psychomotorischen Sportunterrichts, wobei die Auseinandersetzung mit dem Körper und der bewusste Einsatz von Materialien wichtige Bestandteile des Unterrichts darstellen. Hier wird die Aneignung sozialer Kompetenzen wie Toleranz, Rücksicht und Kooperation sowie die Bewältigung von Konflikten und Misserfolgen ermöglicht.
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